2009: Blackfield statt Amphi.

Endlich genug Grund zur Freude und genug Leid zur gleichen Zeit um hier mal wieder ungefragt zu etwas Stellung nehmen zu müssen. Und zwar zum bisherigen Festivalsommer. So hatte ich im Ablauf weniger Tage gleich aufeinanderfolgend die Gelegenheit zu beobachten, wie unterschiedlich recht ähnliche Festivalprojekte aussehen können. Namentlich rede ich vom Amphi Festival am Tanzbrunnen zu Köln und dem Blackfield Festival am Amphitheater Gelsenkirchen. ODie Blackfield Bühne.bwohl das Blackfield hier ein gutes Stück kleiner ausfällt als der Kölner Event, sind die beiden noch in ein und dieselbe Klasse, der Mittelgroßen Indie Feste, einzuordnen und gerade wegen dieser grundsätzlichen Vergleichbarkeit, ist es hier möglich einmal darzustellen, wie man so etwas richtig oder falsch machen kann. Ja, in der Tat geht bei diesen Events die Erlebnissqualität derart diametral auseinander, dass man hier in der Tat von Gut und Böse, Schwarz und Weiß reden kann. So lassen sich hier Archetypen der Festivalorganisation aufzeigen, darstellen und am lebendigen Beispiel betrachten wie es sonst nur selten möglich ist.

Mein Betrachungswinkel.

Ich möchte die Betrachtung dabei möglichst objektiv ausfallen lassen und will zu diesem Zweck etwas außer acht lassen:  Das LineUp. Ich gehe davon aus, dass beide Feste ein durchaus hochwertiges welches auf die Beine stellen konnten und will nicht darüber reden, ob Deine Lakaien konkret krasser sind als Lacrimosa, oder ob Heimataerde Nachtmahr total gekreuzzugt hätte. Auch die Tatsache, dass das Blackfield mit nur einer Bühne ein kleineres LineUp anbot will ich hier zunächst außen vor lassen. Nicht einmal den Eintrittspreis will ich einbeziehen. Anstelle dessen vermute ich einfach, dass der Ticketkäufer einfach aufgrund der Angebotsbeschreibung geneigt ist, das Fest zu besuchen und das angekündigte zum jeweiligen Preis für angemessen hält.

Notwendige Kriterien für ein gutes Fest.
Damit ein Festivalbesuch im allgemeinen als erfolgreich betrachtet werden kann sind eine recht überschaubare Menge von Vorraussetzungen als gegeben zu betrachten:
Der Gast muss die Band sehen können wegen der er gekommen ist. Er muss innerhalb eines angemessenen Zeitraumes seine Stoffwechselendprodukte entsorgen können. Auch der Zugang zu sonstigen Einrichtungen sollte zügig gehen. Er sollte sich sicher fühlen, nicht gegängelt. Die Preise sollten angemessen sein um ein Gefühl von Abzocke im Keim zu ersticken.  Um diese Grundlegenden Axiome zu erfüllen, sind folglich bestimmte Einrichtungen notwendig und sie sind richtig zu planen und aufzustellen. An dieser Stelle beginnen Blackfield und Amphi sich zu trennen.

Blackfield vs. Amphi.

Während das Blackfield zwar über keine fest installierten sanitären Anlagen verfügt, hat es davon aber wenigstens angemessen viele. Dass der Amphi Veranstalter damit wirbt “Keine Dixiklos” zu nutzen wird zu puren Zynismus.Dem Kritiker wachsen lila Haare. Da wird das schlimmste Dixiklo oder der nächste Busch nach Toilettenwartezeiten bis zum Kolikschmerz zu einer strahlenden Vision. Dabei ist anzumerken, dass auch das Blackfield nicht auf Chemie, sondern aus fließendes Wasser setzte. Toilettewagen sind eine verfügbare und bezahlbare Dienstleistung.
Eine gute Sicherheit ist der nächste Punkt. Diese sollte nicht nur im Sinne des Veranstalters, sondern im besonderen auch im Interesse von Publikum und Künstlern handeln. Wer Konzerte und Festivals im Schwarzen Sektor kennt, der weiß, dass hier keine Kriseninterventionskräfte notwendig sind, sondern das eher de-eskalierend wirksame, nach Möglichkeit nicht völlig szenefremde Sicherheitsleute, mit der Fähigkeit wohlgeformte Sätze zu sprechen, die richtige Wahl sind. Auch hier Schlug das Amphi Festival in so grenzeloser Art und Weise fehl, dass man nur noch von einer Travestie des Konzeptes Ordnung sprechen kann. Da wurden der größte Unsinn mit großer Mühe umgesetzt. Menschen wurden durch einen viel zu kleinen unbeleuchteten Durchgang in eine für den Andrang unterdimensionierte Halle gequetscht. Wartezeiten von 30 Minuten und mehr waren keine Seltenheit. In dem düsteren Durchgang der direkt vor ein Gitter führte war bei gedämpfter Bühnenbeleuchtung präzise nichts zu sehen, was zu Rempeleien, Stürzen und möglicherweise hemmungslosen Sex geführt hat, wobei letzteres zumindest niemanden aufgefallen wäre. Um zur Toilette zu kommen musste man diese Halle natürlich verlassen und die Prozedur von neuem beginnen. Einige Durchgänge wurden bewacht, aber diverse “Ausnahmen”, offensichtlich nach Gesicht, führten mehrfach zu Diskussionen. Mitbesucher konnten beobachten wie zwei Security Leute einen Mann verfolgten der drohte diese Unregelmäßigkeiten zu melden und dabei lässig den Zugang unbewacht ließen, der Grundlage des Disputs war. Aber ich will der Sicherheit selbst auch nicht zu viel ankreiden, denn offensichtlich widersinnige Anweisungen der Leitung tragen nicht zur Motivation bei.  Künstler waren nicht dazu in der Lage, Ausrüstung und Freundin gleichzeitig zu ihrem Fahrzeug zu bringen, weil diese nicht mal ihre Freundin Backstage eskortieren Motivierte Musiker. Motiviertes Publikum.durften. Eine gute Maßnahme vielleicht wenn man die Künstler aus dem Backstage jagen und zu mehr Publikumskontakt bewegen möchte. In diesem Rahmen führte das aber nur zu absurden Situationen, zusätzlichen langen Diskussionen und zu verärgerten Künstlern die sich nicht so wirklich ernst genommen fühlten. Das kann für die sonstigen Besucher zwar eigentlich egal sein, aber normalerweise ist es doch so, dass bei einem Fest für eine positive Stimmung wert gelegt werden soll. Künstler im Publikumskontakt die Grund zum nörgeln haben gehören da aber sicher nicht zu den wünschenswerten Konstellationen. Insbesondere dann nicht, wenn Musiker nach dem Tag ihres Konzertes nicht wieder kommen dürfen, ohne ein Ticket zu kaufen. Das ist schon kleinkariert, wenn auf der anderen Seite die Verkaufskarten nicht angemessen limitiert werden. Der Überverkauf an Karten war an allen Ecken und Enden spürbar. Die Schlangen waren überall lang, auch bei den Fressbuden und Getränkehändlern, die zu allem Überfluss auch noch selbst für Festivalverhältnisse teuer waren. 4€ für einen halben Liter Wasser ist absurd, aber da nicht mal Tetrapacks auf dem Gelände gestattet waren, ein machbarer Preis. Jede Bude gab dabei unterschiedliche Pfandmarken heraus und nahm die Behälter der anderen nicht an. Skuril, schlicht skuril. Die beiden Frauen an der Kasse die rund 10 Minuten pro Person brauchten um einen  Namen auf einer EDV gestützten Gästeliste zu finden seien nur am Rande erwähnt.
Wie sah das beim Blackfield aus? Da gibt es wenig zu berichten. Alle konnten schnell und sicher überall hinein und hinaus laufen. Die Sicherheit erschien nicht nur Kompetent, sondern beinhaltete durchaus clevere, nette und kompetente Leute die zum Teil sogar einen Szenebezug hatten und wissen wie man auch mit den Leuten umzugehen hat, die nicht in die Kategorie des hilflosen Betrunkenen, oder des Profi-Randalierers fallen. Die Künstler hatten einen eigenen Zugang zum Bühnenbereich, der Transport der Ausrüstung wurde zum Kinderspiel. Das ist alles. Keine Beschwerden, keine Probleme. Warum sich weiter anstrengen? Man kann ja einfach erstmal glücklich damit sein, dass sich alle so furchtbar freuen. Anwesende Verantwortliche hatten stets die Ohren offen für etwaige Kritik, Detailverbesserungen können so zum nächsten Jahr in Angriff genommen werden. Und selbst hier wird nachgefragt: Das Blackfieldprogrammheft beinhaltete in der Tat einen Bewertungsbogen, wie er bei moderner Qualitätssicherung üblich ist. Die Folge ist eine positive, entspannte Stimmung beim Blackfield Festival im Gelsenkirchener Amphitheater, mit ordentlichen Shows motivierter Leute.

Das Urteil:
Es bleibt mir unklar was Veranstalter dazu treibt seine Stakeholder zu verärgern, was ihn davon abhält bei einem ausverkauften Festival einen zusätzlichen Toilettenwagen zu mieten. Dieses Verhalten macht einfach keinen Sinn. Das Amphi Festival riecht, hier im Gegensatz zur Konkurenz, stark nach dem Willen zu einem grenzenlosen Wachstum jenseits von Vernunft. Es geht scheinbar nur um Quantität, um Zahlen, vielleicht auch irgendwelche Ego Geschichten das größte zu haben. Aber es geht kaum um das Pulikum und sicherlich zuletzt um einen Gemeinschaftsgedanken.
Zuletzt die Gerüchteküche: Dass Mike Kanetzki, bekannt für seine sehr erfolgreiche EOD Partyserie, seine Party in der Essigfabrik im Kontext des Festivals beworben hat ist dumm, denn er hat gar keine Rechte am Namen des Amphis. Aber das Amphi Festival reagiert da gleich wie ein Profi: Kanetzki, überall szenebekannt, bekommt nicht etwa einen unfreundlichen Anruf sondern wird gleich kostenpflichtig abgemahnt. Gerüchteweise im vierstelligen Bereich, mit Unterlassungerklärung und allem was dazu gehört. Und das bei einem vermutlich kaum vorhandenen Schaden: Der Wartesaal, Location des offiziellen Warmups hat vielleicht 800 Personen Kapazität. Die Essigfabrik fasst möglicherweise etwas mehr Leute, aber ernsthaft: Wer glaubt bei einem mit 13000 Tickets ausverkauften Festival mit einer Warmup Party für nur 800 Leute den ganzen Mob bedienen kann und dabei auch noch glaubt, eine zweites Angebot könne da in er Tat kommerziell schaden, der stellt auch zu wenig Toiletten auf. Der Gästepool ist groß genug. Was rechtmäßig ist, ist nicht gleich guter Ton. Von irgendwelchem “Für die Szene” Gewäsch kann hier keine Rede mehr sein, das ist Hauen und Stechen auf höherem Niveau. Rechtmäßig oder nicht, so was hinterlässt einen faden Beigeschmack.
Meine Empfehlung: Blackfield 2009. Mit VNV-Nation. Ohne idiotie.

jl
jl
Showing 10 comments
  • Bea

    Verdammt, du hast ja SO recht!
    Es war unfassbar was einem als Besucher teilweise zugemaßt wurde.
    Gibts das Wort überhaupt? Egal. Frechheit.
    Nächstes Jahr heißt es deswegen auch wieder Blackfield.

  • Chris

    Ja, da hast du recht. Die Security hatte mich nicht wieder reingelassen während der “Standabbaumaßnahme”.
    “Hihrrr nischt mää rein” *wegdrück* (Er hatte Schwierigkeiten mich wegzudrücken da er nen Kopf kleiner war^^) …Ich habe ihm mehrmals meine roten und blauen Bändchen vor das Gesicht gehalten und er hat es nicht registriert…gerade so als ob man das Gehirn ausgeschaltet hätte. |Brain OFF // booting out-sequenz ON| …. naja… bin ich halt bei einem Anderen reingekommen.

    Viele haben auch das WC auf der anderen Seite des Geländes, da bei der “Artists-Einfahrt” einfach nicht bemerkt, wodurch natürlich noch mehr WC-Notstand entstanden ist.

    Das mit Mike ist doch klar… Wo Amphi Geld riecht holt es “sich” Geld….

    Ich habe dennoch einen positiven Punkt fürs Amphi!

    Spiegelreflexkameras sind auf dem ganzen Gelände erlaubt! Für den einen oder anderen Hobbyfotografen eine sehr tolle Sache. Okay…. für die Profis nicht so toll. Also nur ein kleiner angenehmer Punkt.

    Cheers and rock on,
    Chris

  • Thorsten

    Sitze hier mit offenem Mund.
    Kein Ton kommt heraus.
    Wozu auch Du hast alles Gesagt!
    DANKE!
    Für diese grossartige Zusmmenfassung

    AMPHI?

    So schnell nicht wieder

    P.S. : Die Nummer´n der 2 genannten Türsteher sind bekannt

  • GH

    völliges unverständnis macht sich hier bei mir breit!
    dieser bericht baut sich auf sehr viel unwissen und falschen behauptungen auf!
    sicherlich gab es beim amphi einige sachen die hätten besser laufen können, aber es waren auch 4x mehr leute als beim blackfield da!
    ich habe auch beide festivals besucht und fakt ist—die preise für getränke und essen waren im durchschnitt gleich!
    die secu beim amphi war größtenteils ok,…. der typ beim theater hat immer versucht den leuten zu erklären, wann und warum etwas so ist…
    3000 besucher machen sicherlich nicht soviel arbeit, sorgen für weniger andrang usw als 12000 besucher….
    naja egal. objektiv finde ich diesen bericht nicht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • admin

    Heh GH! So ein Typ am Theater hat mich ausgelacht als ich ihn freundlich und ruhig über die fehlende Beleuchtung im Zugangsbereich hinwies. Vielleicht hatte ich Pech und Du Glück. Sei es drum: Die These das Amphi sei voller gewesen lasse ich nicht gelten: Der Veransalter limitiert die Menge der ausgegeben Tickets. Bei Ausverkauf weiss der Veranstalter über die kommende Last. Was ist der Punkt die Ressourcen anzugleichen? Die Gäste zaheln im vorraus, Geld ist da, was sit der Punkt? Hast Du beim Blackfield an der Toilette warten müssen? Der Veranstalter hätte auch sparen und einen Wagen weniger aufstellen können. Falsche Behauptungen stelle ich hier nicht auf, höchstens aus versehen subjektive.

    Ähm. !!!!!!1!!!elf!!

  • Falk

    …objektiv finde ich diesen bericht nicht

    Und das ist auch gut so (TM), daran ändert der inflationäre Gebrauch von Ausrufezeichen auch nichts…

  • speedy

    der Bericht ist klasse!
    Es gibt da ziemlich viele Punkte, bei denen man nur zustimmend nicken kann. Allerdings kann ich nicht so viel zu den Securities sagen.
    Das mit den Toiletten “außerhalb” des Theaters war zwar nervig, aber mir jedenfalls schon vom letzten Jahr bekannt. Mich hat es daher nicht so sehr gestört… nur die Einlasspolitik am Eingang war verdammt nervig. Dabei lag es aber nicht nur an dem Sicherheitspersonal. Im Theater war es während den Bands zwar verdammt dunkel (hatte z.B. bei Ashbury Heights teilweise für einen Moment nicht mal mehr meine Hand vor Augen sehen können), das ist jedoch aber eigentlich kein Grund vorne den Eingang zu blockieren. Ein paar Schritte Richtung Foyer und da war in der Regel extrem viel Platz zum stehen.
    Aber mehr Toiletten wären echt gut gewesen. Beim Blackfield gab’s zum Teil übrigens auch Schlangen – aber das hat eher die Frauen betroffen ;). Und ein, zwei Sachen lassen sich auch dort verbessern. Für die Premiere hat sich das Blackfield aber mehr als ansehnlich geschlagen und im nächsten Jahr wird da sicher auch noch das ein oder andere passieren.

  • Yps

    Hallo!
    Na zum Glück, war ich nicht aufm Amphi…
    jedoch zu meiner großen Freude aufm Blackfield und da kann ich mich den Asuführungen nur anschliessen.
    LG an euch…
    ps der Schlusskommentar ist wirklich sehr treffend, deshalb bin ich 2009 auf jeden fall in Gelsenkirchen dabei und hoffentlich wieder mit den gleichen Leuten, denn die sind und bleiben einfach nur *geil* =:)

  • Matze

    kuckuk
    ich war auf dem Blackfield festivla und ich muss sagen es war mehr als toll …
    ich musste nicht einmal warten vor den Toilletenm kam innerhalb von wehniger als 5 minuten rein, musste mir trotz meines geringen Geldbeutels keine sorgen vorm Verdursten machen, aufgrund des Tetrapacks und die securitys waren allesamt freundlich …und man konnte sogar noch vorne mit ihnen quatschen zwischen den bands^^… Unteranderem fand ich auch den umgang mit kindern sehr positiv, so stand bei lacrimosa vor mir im abgesperrten bereich ein kleines Kind mit Ohr schützern um dem konzert beizuwohnen, nachdem einer der sicherheitsleute mich freundlich gefragt hat ob ich ein problem damit hätte und wie das publikum bei dieser band so abgehen würde und ob die sicherheit von dem Mädchen gewährleistet wäre… sehr süß^^
    Ich werde beim nächsten mal aufjedenfall wieder dort erscheinen und Freue mich auf ASP und VNV Nation und die restlichen Künstler 🙂

  • Jürgen

    Hi,
    kurz vorm Blackfield 2009 habe ich erst jetzt diesen genialen Kommentar entdeckt. Vom Stil her toll, weil ich diesen liebe – was aber Geschmackssache ist.

    Vom Inhalt her: Obwohl mit 50+ alt an Jahren aber ganz jung in der Szene war ich 2009 erstmals auf beiden Festivals. Mein Fazit: Es ist so, wie beschrieben. Vor allem “das Theater” und was da bzgl. Sicherheit ablief war eine Katastrophe. Aber ich dachte: Das muss wohl so sein beim hochgelobten Amphi.

    Über das Blackfield und die Nocturnal Culture Night hab ich Fotoberichte auf meine private Hobby-Seite gesetzt, siehe http://www.campingbus-rocker.de/Blackfield.html. Das Amphi erschien mir nicht berichtenswert. Beim Blackfield sind wir wieder dabei – mit dem Wohnmobil / Campingbus auf dem Parkplatz, beim Amphi nicht – so unser Fazit!

    Und vom Blackfield 2009 gibt es wieder einen Bericht im www.

    Ciao

    Jürgen, der Campingbus-Rocker