Verantwortung.

“Was machst Du eigentlich hier?” frage ich den drahtigen Teenager neben mir. In seinen Haaren hängen grüne Schläuche aus einem Kunststoffgewebe, ein Geäst aus schwarzen Linien wächst aus seinen Augenwinkeln in Richtung seiner Schläfen. Er wirkte überrascht, fast erschrocken, dass ihn überhaupt wer anspricht inmitten dieser Ruine in der wir beide standen. Die Bands habe er sehen wollen, erklärt er. Mir wird klar, dass er der möglicherweise letzte verbliebene Gast ist. Mein erschrockener Gesichtsausdruck scheint ihn zu nötigen sich zu erklären: Er habe sich das alles ein wenig anders vorgestellt. Mit mehr Leuten. Das hier sei es sein erstes Festival.  Ich drehe mich von ihm weg. Blut stürzt aus meinem Kopf hinab in meine Beine. Ich fühle Kälte in diesem Moment, als mir emotional klar wird, was um mich herum geschieht. Mein Herz beginnt das Schweröl aus Botenstoffen, die meine Nebennieren in meine Blutkreislauf erbrechen in meinem ganzen Körper zu verteilen und Sekunden später erblüht für mich die marode Oberhausener Markthalle wie ein Staudengarten, dessen aufplatzende Kelche den beissenden Gestank von Erkenntnis in jedes Zimmer, jeden Spalt und direkt in meinen Kopf detonieren:

Ich stehe an einem Ort an dem ein Veranstalter zusammen mit einer Hand voll Bands dabei ist die eigene Kultur zu ermorden: Das Elekktroshokk Festival 2011 in Oberhausen.

Die Motivation zur Tat lag bei den verschiedenen Beteiligten sehr unterschiedlich, häufig wird es mit geistigen Defiziten oder mit Profilneurosen zu tun haben. Bei mir war es Gleichgültigkeit. Ich habe von Anfang an nicht an die Veranstaltung geglaubt. Die Aussage an unseren Booker war diese: Wenn die im Voraus zahlen und das Geld auf dem Konto ist, dann machen wir das. Der Schaden, zu dem wir bei dieser Aktion mit beigetragen haben, war das Geld nicht Wert.

Nicht nur Benedikt, der mutmaßlich letzte, verbliebene, zahlende Gast wurde durch diese ungeheure Fehlleistung verletzt: Es entsteht der Anschein als könne in dieser Szene jeder sprichwörtliche Idiot eine Veranstaltung promoten oder es zumindest versuchen. Es tut sich der Verdacht auf, dass wir nicht eine Burg für Abweichler, Dissidenten und Querdenker sind, sondern eine Fallgrube für den Abschaum der Menschheit sein könnten. Ein Loch, in dem jeder Insasse seine Erwartung an seine eigene Umgebung so lange reduziert hat, bis jeder in der Grube glaubt, dass jede Mittelmäßigkeit Führungsanspruch ermöglicht.

Ich will nicht auf die Details der Veranstaltung eingehen. Es sei lediglich gesagt, dass der Veranstalter es geschafft hat dafür zu sorgen, dass Besucher die bereits bezahlt haben nicht zurückkehrten um sich Eisenfunk, den Headliner des zweiten Abends anzusehen. Jeder kann sich das Ausmaß der Katastrophe selbst ausmalen und ich versichere, niemand kommt von sich selbst aus auf das vollständige Ausmaß an Peinlichkeit.

Unsere Kultur ist wertvoll. Die meisten unter uns wissen das. Ich kenne keinen anderen Ort, keine andere Umgebung in der solche Freizügigkeit möglich ist wie in unserer Namenlosen Szene. Es ist wichtig, dass das alle begreifen. Wir können diesen Wert nicht erklären oder verkaufen, solange in unserer Mitte derartige durch Profilierungssucht getriebene Travestie betrieben wird.

Spike LaCross, oder wie immer Dein Name sein mag, bitte lese diesen, meinen Appell, denn heute spreche ich mit der Stimme aller Menschen die daran glauben, dass unsere Kultur irgendeinen Wert hat:

Höre auf. Höre auf Veransaltungen zu planen. Du kannst das nicht. Du begreifst nicht einmal im Ansatz worum es überhaupt geht. Höre auf dein Magazin herauszugeben. Es ist eine Beleidigung. Wenn Du innerhalb von einem Jahr nicht dazu in der Lage bist, einen Begriff die “dpi” oder “pixel” zu begreifen kannst Du das nicht. Höre auf Bands zu promoten. Du musst Embroydead erklären, dass das kein Name, sondern eine Beleidigung ist. Du musst Tonlos erklären, dass was seit 12 Jahren große Scheiße ist und sich nicht verändert große Scheisse bleibt. Höre auf Menschen darin zu bestärken Müll herzustellen. Label haben nicht die Funktion irgendwas beliebiges in den Markt zu bringen, sondern sie haben auch zu kritisieren und anzuregen. Deine Bands können sich nicht entwickeln wenn du ihnen beibringst, dass Dritte an ihrem Misserfolg schuld sind. Du zerstörst so aktiv Potential. Höre auf zu meiner Kultur beizutragen, es ist mir unerträglich.

In unserem zweistündigen Gespräch Samstag Nacht hörte ich von Dir nichts anderes als erbärmliche Ausflüchte zu allem was ich anbrachte. Jede konstruktive Kritik prallt von Dir ab. Deine Entschuldigungen interessieren mich nicht, denn du richtest sie an den Falschen. Um Verzeihung bitten kannst du bei Benedikt, dessen erste Festival-Erfahrung Du zerstört hast. Bei dem Pärchen, das aus Hamburg anreiste um bei uns zu feiern. Bei allen Szenegängern im Ruhrgebiet deren Anspruch an eine Veranstaltung durch Dein Handeln gesunken ist. Aber selbst die wollen Deine Ausflüchte, Deine Beteuerungen nicht mehr hören. Das einzige Vernünftige ist, und das gilt nicht nur für Dich sondern für alle anderen, die glauben ohne Sinn und Verstand promoten, verlegen, musizieren oder veranstalten zu müssen:

Hört auf. Bitte.

Ich habe Benedikt auf unser nächstes Konzert in der Nähe eingeladen. Vielleicht können wir so zumindest eine Seele retten.

Showing 47 comments
  • HzweiG

    Es gibt noch einen Grund warum Spike bitte keine Veranstaltungen mehr plant.
    Es soll da draussen noch Leute geben, die sicher nicht alles perfekt machen. Aber sie versuchen ihr bestes und sind offen für Anregungen oder Verbesserungen. Leute denen man anmerkt das sie Herzblut in die Sache stecken. Genau diesen Leuten hat Spike nun noch mehr Arbeit aufgebrummt. Diese Leute müssen sich namenlos das Vertrauen von Bands und Besuchern zurück erkämpfen. Ich bin einerseits froh dass ich nicht anwesend war, auf der anderen Seite ist es mir fast schon peinlich diesen Shokk beworben zu haben…

    • www.pixelbreed.com

      Hallöchen, ich muss mich jetzt zumindest der Verantwortung stellen den Flyer gemacht zu haben, ohne zu wissen, welch Peinlichkeiten sich daraus ergeben werden!!

      Find es traurig, das man sich als Veranstalter für ein Event ausgibt, bei dem es im Vorfeld anscheinend 0 Planung gab!!

      Sich allein darauf zu verlassen das sich einige Onlinemagazine schon als ausreichend Promotion erweisen werden war anscheinend WEIT gefehlt!!

      Auch ICH war (Zum Glück) nicht anwesend, aber alleine der Frust der anwesenden Bands, die mir von den Abenden berichteten, reichte mir schon aus um mir ein KLARES Bild der Veranstaltung zu machen!!

      Ich denke ebenfalls, das es einfach nur ein einer “Überdosis Selbstüberschätung” gescheitert ist, obwohl die Wahl der Location in diesem Falle wohl auch eher ein Griff ins Klo war!!

      Alex

  • Fan
    • Neila Fynn

      Selbst der “neutrale” Text ist alles andere als neutral. Er ist einfach nur rational niederschmetternd!
      Und leider ist das nicht alles was an den Tagen und auch hinter den Kulissen abgelaufen ist. Wir (PRE/VERSE) haben uns irgendwann aus eigener Tasche das Essen gekauft, dass uns versprochen wurde und auf das wir mehrere Stunden warten mussten. Wir haben keine Gage bekommen, aber 5 Getränke-karten. Das versprochene Gulasch wurde dann serviert als wir alle schon vom Hunger schlecht gelaunt in der Dönerbude neben an saßen. Ich bezweifel mal schwer, dass das Gulasch geschmeckt haben soll! Der Döner war geil!
      Dazu kam, dass unser “Backstage” Bereich absolut verdreckt war, der Boden, die COUCH und um auf Klo zu gehen mussten wir 2 Stockwerke tiefer. Lose Stromkabel ragten aus Wänden und Decken und rein theoretisch hatte jeder Zutritt zu dem Künstlerbereich denn der Seiteneingang war ungeschützt offen über den man einfach in den Aufzug steigen und bei uns aussteigen konnten. Da ist es echt kein Wunder, dass uns auch noch was geklaut wurde…..
      Vom Konzert will ich gar nicht erst anfangen. Sagen wir so, unser Drummer hatte 2 Spuren die er hört. Normal. Aber auf Grund von fehlenden Monitoren hörte er beide Spuren zeitversetzt. So ist auch ein reibungsloser Gig nicht wirklich gegeben!
      Alles in allem ist es aber einer Erfahrung die uns zeigt, dass wir nicht mehr so einfach irgendwo zusagen, uns aber auch hätte erspart bleiben können!

      So sehr ich den Ausführungen von Spikes Inkompetenz zustimme will ich aber noch sagen, dass er als Mensch eigentlich echt nett ist!

  • Robin

    Das Festival war leider ein flop, aber irgendwie war mir das schon am freitag klar. aber ich persönlich bin extra alle 3 tage wegen den bands dahin gekommen und war vermutlich der einzige 2. zahlende kunde….

    nunja, wer kein Festival planen und auch demenstprechend werbung machen kann, hat es ja eigentlich nicht anders verdient, aber mir tun die ganzen Musiker schon Leid, irgendwie habt ihr schon mehr verdient. aber immerhin habt ihr euch trotz allem nicht unterkriegen lassen und gespielt, alleine schon deshalb verdient ihr meinen Respekt.

  • Brot und Butter

    “Es entsteht der Anschein als könne in dieser Szene jeder sprichwörtliche Idiot eine Veranstaltung promoten oder es zumindest versuchen. Es tut sich der Verdacht auf, dass wir nicht eine Burg für Abweichler, Dissidenten und Querdenker sind, sondern eine Fallgrube für den Abschaum der Menschheit sein könnten.”….

    Absolut richtig. Nur trifft das auf diese “Bands” genauso zu 😉 …

  • Fan #2

    Ich finde deinen Text sehr ergreifend!
    Allerdings finde ich es nicht gut, dass du Bands, schon fast angreifst! Auch du hast mal klein angefangen.
    @ HzeiG: Ich sehe das nämlich auch so: Auch die hier beleidigten Bands stecken Herzblut in Ihre Projekte!

    Bis auf diese ausschweife, finde ich, dass du vollkommen recht hast!

    • -jl-

      Selbstverständlich greife ich die Bands an! Und ich greife sie mit aller Deutlichkeit an, da nehme ich mich selbst nicht aus. Wir haben die Buchung angenommen, obwohl wir nicht daran glaubten. Das war ein großer Fehler. Und was meinst du mit klein angefangen? Tonlos macht den Kram seit 12 Jahren, ohne nennenswerten Erfolg. Da wird klein angefangen und klein weitergemacht, weil da Leute beratungsresistent sind. Das hat keinen Sinn. Da hatte so vieles keinen Sinn und ich will die Scheiße nicht mehr sehen. Insbesondere weil es jene behindert die tatsächlich ein Potential haben.

    • Incubite

      Tja – so wird das nichts. Jedenfalls wissen wir jetzt, auf welche Veranstalter wir uns nicht mehr einlassen. Das kann nur schief gehen.

      Die Reihenfolge ist nicht so ganz korrekt geplant gewesen… Das war alles ein Schuss in den Ofen.

      Sorry an alle Beteiligten und anderen Bands.

      Und an diejenigen Musiker, die unter Spikes Fuchtel agieren: So wird das nie was mit dem großen Erfolg. 🙂
      Lasst Euch lieber was von Leuten sagen, die es geschafft haben.

      Viele Grüße
      Neill

  • hardyzbest

    Für alle die ein “neutrales” Review lesen möchten:
    http://www.schatten-welle.de/rezis/eshokk.htm

    Hab mich erkundigt und bemerkt, dass dass Elektro-Shokk bereits mehrmals stattfand, war das damals schon so oder eine Ausnahme?

    • -jl-

      Ich war bei der Ausgabe 2009 dabei und es war nicht gut. Ich habe aber damals dem Veranstalter seine Ausflüchte und Ausreden irgendwie noch abgenommen.

  • Brot und Butter

    @Fan#2: Wieso, er hat absolut Recht ! Auch Leute, die “Klein anfangen”, sollten wissen, was halbwegs vernünftiger SCHWARZER Elektro ist ;). Es gibt halt Menschen, die machens auch als kleiner Anfänger richtig, und dann gibts eben noch die anderen. Erfolg gibt einem Recht, und Misserfolg haut die schlechten Leute gnadenlos raus. Thats Life…

  • Fan #2

    Das du die Bands angreifst, weil sie angenommen, gebe ich dir recht!
    Das Tonlos auf gewissem Mase erfolglos geblieben ist und wohl auch bleiben wird! Auch da gebe ich dir recht!
    Das die Leute Beratungsresistent sind stimmt! Es gibt so viel schmarn auf dem Markt!
    Und die Bands, Weltfremd ausgenommen, die Bei Spike unter Vertrag sind, finde ich alle irgendwo nicht gut! Alles Bands die sonst kein anderes Label haben will!

  • die andere

    Grausam abgesehen von der Veranstaltung an sich und der ein oder anderen Band, die einem leid tun kann und der anderen, die es lieber lassen sollten war, dass sich nicht einmal die kleinste Mühe in Richtung Ambiente zu erennen gab!
    Wer um alles in der Welt möchte in einem ehemaligen Restaurant feiern, dass den Geist seiner abgebrannten Leiche noch immer öffentlich in diesem Gemäuer zur Schau stellt?
    ich habe schon Garagenpartys erlebt, die mit wenig Aufwand, aber eben mehr Herzblut und Enthusiasmus zu einem dekorativen Event wurden!
    In schlechter Umgebung feiert es sich nun mal auch sehr schlecht!

  • Queen of Nowhere

    Ich war vor zwei Jahren auf dem Elekktroshokk in Adelsheim, nur am Samstag abend, und war damals froh, dass ich mich nur für einen Kurzbesuch entschieden hatte. Das Ganze war damals schon eine ziemlich peinliche Angelegenheit mit wenig Besuchern – allerdings noch immer mehr, als scheinbar diesmal den Weg zu dieser Veranstaltung gefunden haben. Und das, obowhl Oberhausen infrastrukturmäßig betrachtet sicher im Vorteil ist.
    Die Begriffe “beratungsresistent” bzw. “lernunfähig”, vielleicht aber auch “naiv” oder “unrealistisch” müssen offensichtlich neu definiert werden – unfassbar, dass man es schafft, sich kontinuierlich zu verschlechtern.

    RESPEKTLOS ist das Wort, das mir dazu einfällt. Kein Respekt vor den Bands, die anreisen, spielen und Publikum verdient haben. Kein Respekt vor Leuten, die wirklich Ahnung von Event Management und Projektmanagement haben. Und kein Respekt vor dem Publikum, dem man mit einem vielversprechenden Flyer eine unprofessionell geplante Veranstaltung verkauft hat – bzw. versucht hat zu verkaufen.

    Ich würde den Appell “Hör auf” gerne wiederholen – aber da steht mir das “beratungsresistent” im Weg.

  • Refestus

    Leider hat der Autor in allen Punkten recht!

    *Kopfschüttelt*

  • Refestus

    Unsere Rezession schaut nicht anders aus…

    http://www.cyber-culture.de/fazit-zum-elekktroshokk-in-oberhausen-3560.html

    für alle die es ebenfalls interessiert…

  • William

    Ich habe für den gleichen Wirt am 3. März 2008 im Cage-Club eine Autogrammstunde mit dem “Grafen von Unheilig” durchgeführt. Die Werbung habe ich schon vier Monate zuvor angeleiert, Flyer wurden an alle Gothicshops NRW-flächendeckend geschickt, Zeitungen inforniert, Radios wie Einzlive auch. Ich habe nicht den Psychokroaten als Berater hinzugezogen. Es pilgerten 790 Leute ins Cage.
    Der o.g. Wirt hat gut Kasse gemacht, als Bezahlung hätte ich “ein” Freibier bekommen, ich bin trotzdem stramm wie eine Axt aus dem Cage getorkelt ohne was zu löhnen. “Danke, Dich meine ich”.

    Ich glaube dass Spike nur einen Griff ins Klo gemacht hat, weil er aus meine Sicht “gutgläubig” und auch begeisterungfähig ist.

    Dieses Problem habe ich auch, das sind so zwei Propheten der Gothic-Fashion, die sone G_____- Messe verantstalten, aber nur eine Spur von Schulden durchs Ruhrgebiet hinter sich herzieht.

    Die gehen soweit, dass sie ihre sog. Models weder Fahrgeld erstatten, noch irgentwo unterbringen.
    Diesen bin ich auch nachgelaufen.

    Die hemmungslose Selbstüberschätzung vieler Gothen kommt noch hinzu, die meisten Damen unserer Szene halten sich für “Supermodels”, die jungen Männer für Top-DJ oder Eventmanger.

    Dat läuft alles nicht in der Spur.

  • Warped Perception

    mensch, mensch. Dann kann ich wohl froh sein, dass ich nicht dort war.^^ Hab selten Diskussionen gesehen wo Leute so eindeutig einer Meinung waren wie hier. Es muss tätsächlich eine Katastrophe gewesen sein. Aber nun denn man muss aus Fehlern lernen und Veranstallter die so arbeiten einfach von der Liste streichen. Bleibt dann zu hoffen, dass sie iwann keine naiven Menschen mehr finden die auf sie reinfallen. Ich mein die Szene ist ein Dorf. Und wer sich den Ruf so kaputt macht kanns eigentlich vergessen.

  • roland

    @incubite: ach, du hast es also geschafft? cool! wusste ich noch nicht! 😀

  • Kritiker666

    Bitte bitte… das war eine der übelsten Veranstaltungen. Jeder wusste im Vorfeld, worauf er sich eingelassen hat – Ausnahmslos. Die einzigen Angeschmierten waren die zahlenden Gäste, oder haben die teilnehmenden Musiker tatsächlich gehofft, vor Publikum zu spielen? Nein, so naiv kann man nicht sein! Also bitte keine Wein-Nummer, es hätte an dies und jenem gemangelt. Wenn hier eine Band zugesagt hat, musste das bekannt sein! JEDER! Außer sie leben auf dem Mond… Spike kann es nicht und hat es noch nie gekonnt. Das ist einfach die Erkenntnis langer Beobachtungen – Punkt! Und bitte nicht “andere” Kollegen beleidigen… so ein Verhalten schadet ebenso dem Ansehen der Szene. Außer, Du möchtest Dich als neuer Musik-Reich Ranitzky darstellen.
    Ball flachhalten und nichts mehr mit ihm machen – und nicht groß um den Brei faseln, ok? Wie ich hörte, laufen ihm die Bands reihenweise davon, auch engbefreundete. Die Gesetze des “Marktes” greifen auch hier, auch wenn ein Indie davorsteht.

  • ScoT.R.P

    Wir waren ja auch dort, und ja, ich muss mir den Schuh anziehen, das ich es besser hätte wissen sollen, besonders da ich nur wenige Wochen zuvor dieselben schlechten Erfahrungen mit dem Cageclub gemacht hatte, der bei dieser Veranstaltung ja auch seine Finger mit im Spiel hatte! War das selbe organisatorische Versagen, und sogar die selbe PA etc wie beim Cageclub…!
    Allerdings finde ich die Hetzjagd die jetzt gegen Spike, und seine Bands, beginnt etwas übertrieben, besonders wenn es um das Thema Kulturschädigend geht, denn da kenne ich noch zig andere Veranstalter, Bands, Labels etc denen diese Kultur am Arsch vorbeigeht und damit nur Kohle scheffeln wollen, von Tuten und Blasen aber keine Ahnung haben! Gibt ja auch genug Bands die überall auftreten, solange die Gage stimmt, egal ob es gut für die Szene ist, oder wie schon passiert, ein Festival mit rechtsradikalem Hintergrund, wo dann erst abgesagt wurde von einigen, als der Druck der Öffentlichkeit zu groß wurde! Oder unsere ach so tollen Riesen-Events wie Amphi etc…och bitte, das einzige was da mit dieser Kultur gemacht wird ist doch die Besucher soweit auszupressen das man für ne Currywurst erst sein Haus verpfänden muss, reine Geldmacherei! Wusste gar nicht das man reich sein muss, um sozial an dieser Kultur teilhaben zu dürfen!
    Vom Grundgedanken war also Spikes Vorhaben nicht das schlechteste…viele geile Bands zu einem Preis, den sich auch Schüler oder Hartzis leisten können, für die die anderen Riesenevents unerschwinglich geworden sind! Die Durchführung war zwar echt ein Desaster, doch trotzdem ist die Grundidee etwas, was diese Szene gut vertragen könnte!
    Spike hat in meinen Augen viele Fehler gemacht, falsche Location, falsche Partner beim veranstalten, zuwenig Werbung, zuviele Versprechungen ans Publikum im Vorfeld die nicht gehalten wurden undundund! Der ist geschäftlich tot nehme ich mal an nach der Pleite und bekommt jetzt sein Fett genug weg, auch im Hintergrund! Ich hab ihn bei dem Festival zum ersten mal kennengelernt, und nunja, menschlich gesehen habe ich keinen Grund um noch nachzutreten, und geschäftlich erledigt sich das grad ja von allein!

  • Zuschauer

    Hallo alle miteinander!
    Ich muss ja sagen, dass ich das auch so sehe!
    Auch wenn einem eine andere Band nicht passt, sind wir doch nicht dazu berechtigt, demjenigen so vor die Karre zu pinkeln!
    Tonlos kenne ich nicht, also kann ich dazu nicht viel sagen! Embroydead habe ich mal auf einem Sampler gehört und fand es garnicht so schlecht!
    Warum findest du das er eine beleidigung ist?

    Naja, auf jeden fall, denke ich, dass echt jeder hätte wissen müssen, auf was er sich da einlässt!

  • Refestus

    Scheisse ist Scheisse und bleibt Scheisse, selbst wenn sie in Gold verpackt wird…

  • DJ Darkangel

    der codze firin döner war klasse 🙂 dafür lohnt es sich nochmal hin zu gehen wenn man in oberhausen ist

  • X-Divide

    Also, ich bin wohl der einzige, der auf allen drei !!! Eshokks aufgetreten ist 🙂 Das erste 2007 war in München und war damals auch ganz wenig besucht mangels Werbung aber es war immerhin von der Location und von der Organisation vor Ort ganz ok. Das zweite in Adelsheim war vom Line-up super aber Location am Arsch der Welt und wieder kaum Werbung, techn. Desaster u.s.w. und ich habe mir geschworen nie wieder auf einem Eshokk aufzutreten und habe auch nicht damit gerechnet dass dieses nochmal stattfindet, da ich auch weiss wieviel Minus er dort damals gemacht hat. Ich habe damals schon versucht Tipps zu geben, zu helfen u.s.w aber alles nicht gefruchtet. Ich habe dann gedacht, gibste ihm nochmal eine Chance und alle gute Dinge sind drei aber das jetzt hat echt den Vogel abgeschossen !!! Für X-Divide war es das ! Ich werde mir das nicht mehr antun und laut seiner Aussage plant er ja schon wieder was (unglaublich oder?).

    Ich muss aber auch dabei sagen, Spike ist ein wirklich netter Kerl und hat mir nie was getan aber er ist halt sehr beratungsresistent !

    Gruss, Jens

  • DJ Darkangel

    @x divide ich kann es mehr als nach vollziehen
    (übrigends ihr wart klasse hoffe blackfield deal geht klar)
    aber wie sagt man so schön schuster bleib bei deinen leisten
    auch ein herr poth musste bitter festellen ohne ahnung von elektonik und dem handels gewerbe kann man keine mp3 player verkaufen 🙂
    nix für ungut
    menschlich ist er bestimmt ok
    aber kritik und hilfe sollte man annehmen und aus fehlern lernen

  • Queen of Nowhere

    @William:
    “Ich glaube dass Spike nur einen Griff ins Klo gemacht hat, weil er aus meine Sicht “gutgläubig” und auch begeisterungfähig ist.”

    Sorry, aber das war jetzt der dritte Fehlgriff in Folge, was diese Veranstaltung anbelangt – mit stetig sinkender Tendenz.
    Irgendwann sollte auch bei netten, naiven und begeisterungsfähigen Menschen ein gewisser Lerneffekt einsetzen und wenn es schlicht die Erkenntnis ist, dass man die Finger von Sachen läßt, von denen man keine Ahnung hat.

    Das meine ich absolut nicht persönlich, weil ich ihn nicht kenne, sondern rein auf die Tatsachen bezogen.

    • William

      Ich habe für viele Leute Messen und andere Sachen mitvorganisiert, es gab im Vorfeld immer Leute, die einem Steine in den Weg geworfen haben. Man warf mir vor ein Nazi zu sein, weil der Veranstalter ein Nazi war, Er hat der rechten Szene den Rücken gekehrt hat. Egal, es interessiert keinen. Die Hexerjagd wird veranstaltet, kaum hören die Links-Faschisten was, schon gehst los. Im Übrigen die rechten Faschos sind nicht besser.

      Ok, in einigen Sachen hat man Recht, als ich die Bilder von der Markthalle gesehen hatte, war ich zunächst schockiert. Aber dannvfiel mir ein, wer der Besitzer ist. Aber das ist ein anderes Thema, viel interessanter und spannende als der Elektroschock vom
      Spike, aber für jemanden, der Leute ausbeutet und sogar Straftaten begehen haben soll, ist nachweisbar,
      gegen den schreibt man nichts, aber auf “Spike” geht man los. OK, qualitativ war aus Eurer Sicht diese Veranstaltung nicht der Hit, kann ich nichts zu sagen, aber wir sollten das machen, was unsere Szene ausmacht, sich nicht wie die “Normalos” zu verhalten, sondern “angebrachte Kritik” nicht zur Hexenjagd mutieren zu lassen.

  • vierter zahlender Gast

    Ich habe ein großes Fragezeichen auf der Stirn! Wir Zuhörer sind nicht blöd und müssen nicht bekehrt werden. Lütti, bist jetzt bei der Heilsarmee, weil Du Seelen retten willst?
    Auch habe ich mit Deinem ehernen Grundsätzen ein Problem: Kohle kassieren und dann frotzeln? Warum haste nicht, wie viele, aufgrund dieser Katastrophe indepentent-mäßig auf die Scheine verzichtet? Und noch was, “Gleichgültig” ist die Haltung so vieler Politiker! Wer zu etwas nicht den Mut hat, von Anfang an, klare Worte zu benutzen, … das ist sogar feige. Denn wenn doch ein paar Hundert gekommen wären, was hätte hier gestanden? Schreit nicht aus jedem einzelnen Satz, die Angst, nicht mehr gemocht zu werden? Und häufiger vor leeren Hallen zu spielen? Denkt einfach mal nach.

  • Horrorteddy

    so und dank meiner katze die mir auffer tastertur rumm trampelt kann ich alles von vorne schreiben -.-*
    also zu tonlos kann ich nur sagen ich MAG die musik die er macht!! und wer hat den behauptet das er groß rauskommen will? vllt will er das ja gar nicht ich weiß nicht ich finde das kann keiner beurteilen auser er selbst! und ich rechnene ihn es hoch an das er erstens seit 12 jahren schon musik macht und SEINEN weg dabei geht und nicht wie andere mit dem komerz übergeht nur um erfolgreich zu sein . man sollte das machen was einen spass macht ! dann find ich es sehr unhöflich seine “musikkolegen” in aller öffentlichkeit so an den pranger zu stellen , als wen man was besseres wär *hust*!! also ich sitze lieber mit dem toni im backstage bereich und hab mein spass als in nen flur zu stehen und eine sinnlose unterhaltung über den band namen embroy dead zu führen ! so und wie man lesen können auch wen der namen für manch einen sinnlos scheint und aus nen doofen rechtschreibfehler entstanden ist hier steht es schwarz auf weiß es gibt menschen den ist der name ein begriff !!! so und bevor man andre leute kritiesiert sollte man sich an seine eigene nase packen soweit ich informiert bin habt ihr auch nur einen “großen” clubhit der ganze 4 mal abgemischt würde *lächerlich* und selbst der hängt nach ner zeit den leuten zum hals raus !! kann man sich darauf was einbilden?? NÖP!!
    so und den zum e-schokk:
    ich hoffe das dem veranstanlter ne leere war und sich die kritik der anderen zu herzen nimmt und sowas nicht mehr zu veranstalten und hoffe für die band´s die unter seine fitiche stehen das es nicht alzu große konziquenzen hat den ein paar davon sind gar net mal so schlecht und keine verkehrten menschen !!
    tja der club der die zweite matrix werden sollte *lach* hat seinen ruf weg und kann eigentlich direkt schon dicht machen!! wen ich sowas mache dan setz ich die leute nicht in einen club der noch gar nicht fertig renoviert ist und aussieht wie eine baustelle!! naja und zum veranstalter fehlen mir noch immer die worte ^^!! naja ich muss ja gestehen es hatte ja auch was positives ich habe supa liebe leute kennen gelernt und bekannte wieder getroffen aber das wars auch schon!!
    mfg Horrorteddy

  • X-Divide

    Brot statt Böller !

    J.

  • zuschauer2

    geiler pseudointellektueller text. was soll das sein? ein festivalbericht oder eine vorlage für den nächsten rosamunde pilcher-film? mir kommen gleich die tränen!
    und die beleidigungen gegen musiker lassen dich verdammt armselig aussehen!

  • Thomas Rainer

    Ich kann Jörg nur in jedem Punkt zustimmen. Es ist wirklich traurig mit anzusehen, was in der deutschen Veranstaltungsszene zur Zeit passiert. Ich mache das jetzt seit 15 Jahren und früher war Deutschland die unangefochtene Nummer 1 am Veranstaltungssektor. Mittlerweile ist die Szene hier nur noch Nr.1 bei der kommerziellen Ausbeutung der Szene (Stichwort: Verkauf von Festivalspielpositionen bei E-Bay) und die Events in fast allen Nachbarländer laufen den Events in Deutschland in Sachen Kreativität, Kundenfreundlichkeit und Innovation den Rang ab.

    Weiters möchte ich darauf hinweisen, dass mich die Grammatik und die Rechtschreibung der Postings hier fast ebenso schockiert wie das Thema selbst.
    Ich frage mich ob es um die Bildung in der Bundesrepublik wirklich schon so schlimm bestellt ist.

    • ScoT.R.P

      Die Frage ist schnell und schmerzvoll beantwortet: Ja!

  • Yoda

    Bildungsfern und Spaß dabei, da muss man sich ja nun nicht wundern, wenn sich die Szene immer mehr zur Lachnummer entwickelt.

  • K-X

    Ich bin mal wieder köstlich amüsiert. Weder hat Jörg eine Hetzkampanie auf den Buckel der besagten Bands begonnen, ferner sehe ich in keinem bisher von uns verfassten Artikel, gegebenen Interview noch sonst wo die Aussage das “wir” uns für etwas “besseres” halten. Auch die Aussage, dass man sich auf einen mehrfach geremixten Clubhit in die Hose fasst und sich dabei gut fühlt.
    Das Problem ist ein anderes. In der Masse kriegen die meisten Leute einfach nicht ihre Klappe auf und kritisieren einen Zustand. Sie kritisieren lieber andere. Warum? Ist doch einfach. In diesem Falle kann man schön in die St. Martin-Rolle schlüpfen und Dampf ablassen.

    Versucht einfach mal die Kernaussage zu finden und fangt nicht an Buchstaben so lange zu drehen bis die Aussage verzerrt wird. Wer die Wahrheit nicht etragen kann muss halt Richtung Frauentauschniveau absacken. Aber was solls. Ich freu mir hier gerade einen Bagger, dass es immer noch genug Menschen gibt die Straftanz nicht verstehen bzw verstanden haben.

    Danke für die weitere Existenzberechtigung 😀

    Bevor ich es vergesse. Jetzt könnt ihr auch auf mir rumhacken.

    “Provokation bezeichnet das gezielte Hervorrufen eines Verhaltens oder einer Reaktion bei anderen Personen. Hierbei agiert der Provokateur bewusst oder unbewusst in einer Weise, dass die provozierte Person oder Personengruppe ein tendenziell erwünschtes Verhalten zeigt.” (Wiki)

    In diesem Sinne “Vor zurück” 😉

  • Winston O. Smith

    Das deckt sich anscheinend mit dem “Dark Place Festival 2010”. Ich war dort als Roadie von Eyes Shut Tight..und es war wirklich ein reines Wahnsinnsunterfangen. Dass die Jungs überhaupt noch aufgetreten sind war alleine denen geschuldet, die extra deswegen ins mecklenburgische Hinterland gekommen waren. Ein paar Stichworte zur dortigen Situation:
    ~ Veranstalter:
    – ein paar verblendete idealistische (und mäßig intelligente) Forenbetreiber, aus dessen Handy jedes mal “Ich will brennen” schallt
    – nahzu keine Orga…anfangs weder Getränke noch Essen
    – schieben sich städig die Zuständigkeit/Verantwortung hin&her + viel Schöbgerede…

    ~ Gelände:
    – ehemaliger Flughafen der Nazis/russischen Besatzer..leider vollkommen marode..also wirklich…RUINE!
    – überall steht Schutt herum
    – offene Fallgruben=eingestützte Bunker
    – keine Nachtbeleuchtung..vor allem nicht auf dem Zeltplatz!
    – Unterkünfte..naja..sowas in der Art…

    ~ “Bühne”:
    – Außen..gar nicht erst aufgebaut
    – innen von unprofessionell bis gefählich(Trasse nur am Haken eingehängt..keierlei Sicherung)(leider erst im Nachhinein gesehen)
    ~ Geld:
    – es gab die angesagte Teilvorrauszahlung..
    – etliche Bands nicht angereist, weil keine Vorabüberweisung
    – fast gesamter Rest gleich wieder abgereist, weil auch vor Ort nichts erhalten

    Und das sind nur die groben Verfehlungen…

    2011 zum Glück längst abgesagt…das o.g. ist also definitiv kein Einzelfall…leider..

    PS: Der bringt also diese unsägliche Grausamkeit mit den “Hupen” raus…>_<
    Henke vorlor einiges an Respekt, als der dort ein Interview veröffentlichte..zumindest bei mir..

  • rest81

    @thomas: hinter “ich frage mich…” kommt übrigens ein komma! 😛

  • T.O.R.

    “Du musst Tonlos erklären, dass was seit 12 Jahren große Scheiße ist und sich nicht verändert große Scheisse bleibt.”

    ???
    Vielleicht sollte man Dir erstmal erklären, was Anstand und Respekt bedeutet.
    Auch diese Band hat Anhänger, die die Musik -genauso wie sie ist- mögen. Wenn Du es als große Scheiße siehst, ist das schön für Dich. Hör Doch einfach weg und spiel woanders den Seelenretter!

  • Banane

    Straftanz isn reines Juxprojekt. Ich mags nicht, wenn ich bei Bands erstmal versteckte Intentionen suchen muss. -.- … Ausserdem gibts schon zu viel Jux und Trullala. Ich vermisse ernsthafte Bands und Tiefgehende Mucke, Texte, usw… Mucke, bei der man das schaudern kriegt, wenn man über den Text nachdenkt… Statt dessen immer mehr Partytechno, und leute, die Schwarz nur noch als Absprungbrett für andere Zwecke mißbrauchen…

  • X-Divide

    Über mir ist bestimmt “Tonlos” 😉

  • Silent Observer

    Warum fühle ich mich grad so schmerzhaft an das E-Shokk 2008 erinnert? War faktisch genau dieselbe Nummer. Nur das der werte Herr LaCross es wohl diesmal geschafft hat, sich nochmals selbst zu übertreffen, allerdings kaum zum Positiven hin.

    “Ich glaube dass Spike nur einen Griff ins Klo gemacht hat, weil er aus meine Sicht “gutgläubig” und auch begeisterungfähig ist.”

    Öhm… sagen wir es so: Er ist in der Lage, Leute mit seinen Wahnvorstellungen…äh…Ideen zu begeistern.
    Über kurz funktioniert das auch leider immer wieder sehr gut, allerdings hält er mittel- bis langfristig seine Versprechen nicht ein.

    Aus meiner Sicht ist er etwas, was ich nicht öffentlich aussprechen möchte, soviel kann ich aber auf jeden Fall sagen: Das E-Shokk 2011 ist definitiv nur die Spitze des Eisbergs, da sind noch ganz andere Dinge gelaufen…

    Mein Rat an JEDEN, der von dem Vogel ein Angebot oder was auch immer bekommt: DANKEND ABLEHNEN! UNBEDINGT!
    Wer mit dem Kerl Geschäfte macht, gewinnt nichts und legt nur drauf.

  • T

    Jörgi: ich war zwar nicht bei dem “Festival”, kenne aber die Bands 😉 😉 und gebe dir auch bei deiner objektiven Bewertung der Bands recht 😉 was ewig währt wird auch nicht besser… nicht nach 12 und auch nicht nach 50 jahren. auch nicht, wenn man selber von sich selbst so dermaßen überzeugt ist 😉

  • ich

    haha! kindergarten!!! 🙂

  • William

    Es ist vorbei. Jetzt werden nur die vermeindlich schuldigen an den Pranger gestellt. Ein bischen noch gelästert, und gut ist. Es gibt aber Leute, die sich schön zurück halten, damit man sie mit nichts in Verbindung brigen kann. Aber einer von Ihnen ist anders, er steht zu seinen Fehlern, er verteidigt sie auch noch, weil er in seiner Einfältigkeit sich für genial hält. Ich meine den Besitzer der Markthalle, dem auch der Cage-Club gehört. Da er mit dem Gesetz im Konflikt steht, Steuern usw., hat er den Gage abgegeben, zu mindest auf dem Papier. Die Konzession hat er nicht mehr, aber abkassieren, für ihn kein Problem. Seine Läden im Schuß halten? Ne danke zu teuer. Die Leute, die das Innere in der Markthalle fotografiert haben, sollen die Bilder dem Gewerbeamt zur Verfügung stellen. Ebenso Bilder vom Gage. Die Ämter von OB und BOT werden dann wohl die Dinger als unbegehtbar, unhygienisch und nicht verkehrssicher zugemachen.

    Das Verhalten vom dem Psychokroaten war ja echt schäbbich, er ist immer so. Aber was soll man anderes sagen, von einem der wegen Zuhälterei, Steuerhinterziehung, Körperverletzung, Urkunden-fälschung und anderen Sachen auffällig ist.

  • Riker

    tja…sowas passiert, wenn die veranstalter an totaler selbstüberschätzung leiden und sich für den nabel der szene halten!
    es ist doch logisch, dass ohne print-werbung über einen löngeren zeitraum kein volles haus zu erwarten ist! und die location: das war von anfang an klar, dass diese unterste schublade ist!! es gibt genügend andere und auch erschwingliche locations, die schon allein wegen dem namen mehr leute angesprochen hätten…
    aber darauf zu hoffen, dass durch miúndpropaganda und werbng der bands im internet der laden voll wird, ist schlicht und ergreifen einfach total naiv und zeugt nicht grad von sachverstand und mangelnder logik.

    mir tun die bands leid, die durch solche aktionen unterm strich einen schaden davon tragen. und wenn dann noch versprochenes catering nicht vorhanden ist, dann ist das eine frechheit! mir sind da weitere fehltritte des veranstalters von einem headliner zu ohren gekommen, die einfach nur beschämend sind…

    ich kann die bitte nur unterstützen, dass “herr lacross” doch bitte lieber sowas nur in seinen träumen ausleben soll und die szene nicht weiter mit seinen schlechten magazinen, samplern und sonstigem minderwertigem zeug “beglückt”…
    aber ich glaube, dass sich eine realisierung weiterer vorhaben jetzt eh erledigt haben dürfte…

    meine bitte an alle bands: lasst euch durch sowas nicht herunterziehen und geht weiter euren weg!!