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Nahrung

Süßes oder Saures?! Erfahrungsbericht.

von Jana am Oct.31, 2009, unter Nahrung, Sonstiges

Jörg und ich saßen heute, am 31.10.2009 zu Haus, erledigten noch Dies und Das, bevor zumindest ich zum nichts tun übergehen wollte, da klingelte es das erste mal an der Tür. Jörg stand auf und fragte ein “Hallo?” in die Gegensprechanlage. “Süßes oder Saures” plärrte es dort heraus. Regungslos legte er wieder auf. Ich sagte Ihm, dass ich das eigentlich ganz niedlich finde, wenn kleine Monsterchen durch die Straße laufen, was er zum Anlass nahm, zum nächstgelegenen Supermarkt zu laufen, um Leckereien für die kleinen Dämonen zu besorgen, die ich doch so gern sehen wollte.
Nach ein par Minuten schon kam er wieder. Ohne Zuckerware. Der Markt war zu. Weil ich aber so ungern kleine niedliche Kinderlein entäuschen wollte, dass hatten wir nämlich in den Jahren zuvor schon immer getan, beschloss ich mich auf den Weg zum dem Supermarkt zu machen der zwar weiter weg war, aber länger geöffnet hatte.
Nachdem ich mich endlich für überteuerte Mininappos und eine große Schachtel Haribozeugs entschieden hatte, lief ich in voller Vorfreude auf kleine Hexen und Zauberer wieder nach Hause.
Es dauerte nicht lang, da klingelte es tatsächlich an der Tür. Jörg ging wieder hin. Diesmal mit einem einladendenderen “Hallooo?” Niemand meldete sich. Jörg legte auf. Schade, dachte ich mir, aber da klingelte es direkt wieder. Wieder meldete sich niemand an der Tür. Ich ging dann einfach mal von einem technischen Defekt aus und bat Ihn einfach aufzudrücken. Wir öffneten die Wohnungstür und da war es wieder: “Süßes oder Saures?!” Wir brachten also die Süßigkeiten in Position und schrien durch den Hausflur, dass sie ganz nach oben müssten. Jörg legte sich mit der Kamera auf die Lauer, zum Zweck der Dokumentation.
Als ich sah, was da die Treppe hinauf kam, war zunächst nur enttäuscht. Ein Junge, etwa 13, vielleicht sogar 14 kam mit einer Plastiktüte und seinen, ich nahm mal an Brüdern, die Treppe hoch. Alle unverkleidet. Ich fragte nach den Kostümen, Süßes gäbe es heute nur für kleine Monster. “Hab isch nisch, isch hab heut Geburstag” war etwa der Orginalton des Jungen mit der Tüte, den zurückgegelten Haaren und der braunen Lederjacke. Jörg zog sich bei diesen Worten mit der Kamera wieder zurück.
Ok, dachte ich mir “ausnahmsweise” murmelnd und versuchend meine Enttäuschung zu überspielen.
Der Junge griff sich ein par Nappos aus der Schüssel, sagte dann ” isch nem auch noch ein paar davon” und griff wieder nach den Nappos. Egal, dachte ich, der hat eben ein sehr schlechtes Kurzzeitgedächtnis. Als der Junge mit seinen weniger greiflustigen Kumpanen im Hintergrund den Rückzug begann, schickte ich mich an wieder in die Wohnung zu gehen. Vom schließen der Tür hielt mich nur der Satz den der Junge doch noch nach schob ab, ein Satz der seine dümmliche Unverschämtheit so auf den Gipfel trieb, dass es mir die Sprache verschlug: “Was ist denn eigentlisch mit Geld?” Wie selbstverständlich war “Ja klar!” seine Antwort auf meine Frage der Ernsthaftigkeit seiner Forderung. Meine Aufforderung das Haus zu verlassen war druckvoll.
Was soll man davon halten? Wer hält sowas für normales Verhalten? Wie sehen die Eltern von so einem Kind aus? Sowas macht mich dummerweise nicht nur wütend, sondern in erster Linie irgendwie betroffen.

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Dalek! Dalek! Dalek!

von jl am Jul.04, 2007, unter Nahrung, foto

In der Tradition von über 40 Jahren britischer Fernsehunterhaltung und Süßwarenvergewaltigung, haben wir uns heute entschlossen in die Fußstapfen der vielen vor uns zu treten und eine Dalektorte zu schaffen. Wir entschieden uns für eine Torte des Typs Buttercreme Himbeere Marzipan und stellten unseren Dalek, der leider aufgrund seines Eigengewichtes mächtig nach hinten absackte auf einen Vierlagigen Buttercremetortensockel und verzierten letzteren mit roter Lebensmittelfarbe. Entgegen der Tradition der Biskuitrolle konstruierten wir das gesamte Gebilde in typischen Tortenschichten, was leider auch Grund für die leichte Instabilität des Daleks war.
Natürlich sprengten wir in unserer Maßlosigkeite mal wieder jeden Rahmen. 1,5kg Buttercreme treffen hier auf rund 1kg Biskuitboden, 500g Himbeerkonfitüre, 500g Marzipan und sonstige Brennwertperversionen. Insgesamt stecken in diesem Gebilde 35890kj Energie. Das entspricht der Gesamtenergie, die mein Auto auf einer Strecke von 13km umsetzt. Guten Hunger, mir ist jetzt schon schlecht.

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