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http://scherbenreich.de/p/
von -jl- am Jun.29, 2010, unter Intern, foto
Ein schlankes und schönes Portfolio ersetzt jetzt die bisherigen Fotoseiten auf scherbenreich. Das macht nicht nur alles ein wenig übersichtlicher, es hebt auch Janas Bildarbeiten ein wenig heraus. Das wurde auch Zeit.
Reportagen und Konzerte
von Jana am Jun.17, 2009, unter Intern, Konzerte, Musik, foto, video
Was Bilder betrifft, war das Vorhaben eigentlich eindeutig und einfach: Scherbenreich soll keine riesengroßen Mengen an Bildgallerien mehr beinhalten. Es sollte portfolioähnlich sein.
Kein Kategorienwust mehr und Übersichtlichkeit war geplant. Soweit hat sich das Konzept auch bewehrt. Bis zum letzten Samstag an dem X-Divide in Bonn Ihr Video zu dem Song “Forever” drehten, bei dem auch Straftanz dabei waren. Dort sind eine ganze Menge Bilder entstanden die natürlich auch alle Beteiligten sehen wollten. Wir haben uns also Gedanken gemacht. Lade ich das ganze auf Myspace hoch und ärgere mich dann anschließend über die absolut miese Qualität die dort beim runterkompremieren der Bilder entsteht? Verschicke ich alle Bilder an jeden der sie will per E-mail? Oder machen wir doch noch eine neue Sektion für solche Gelegenheiten auf? Wir haben uns für einen neuen Bereich entschieden, der zukünftig Bilder von eben solchen Events, Festivals, Konzerten etc, beinhalten wird.
Reportage / Concerts heißt das Kind. Was wir genau tun um das ganze so übersichtlich wie möglich zu gestalten wissen wir noch nicht endgültig, aber uns fällt sicher was ein!
Hier findet Ihr die Bilder die für das ganze verantwortlich sind.
Gothic Lifestyle!
von Jana am Jan.08, 2009, unter Medien, foto

Gute Güte! Ihr seid zu früh! Hier sollte jetzt eigentlich irgendwas, was für Leute die dieses großartige Gothic Lifestyle Heft gekauft haben und in der Tat diesem Link da drin gefolgt sind, stehen. Und was gibt es zu sehen? Mich, versteckt.
Also, nächste Woche oder so mal wieder reinschauen, dann steht hier was relevantes und dann sieht das auch spannender aus und damit ihr das auch wirklich tut zeige ich Euch nackte Brüste. jl und ich arbeiten daran. An der Seite, nicht an den Brüsten. Oder kommt am Samstag mit ins Lurie und gebt mir ein aufregendes Wasser ohne Eis aus.
Herzlichst. Jana.
Library of Dust
von jl am Aug.23, 2008, unter Kunst, foto
David Maisel, amerikanischer Fotograf, veröffentlicht gegen Ende dieses Sommers seinen dritten monographischen Bildband “Library of Dust”. Das Projekt führte ihn in die staatlich psychiatrische Heilanstalt von Oregon. Das riesige Haus ist noch in Betrieb, jedoch wurden Teile der riesigen Anlage bereits vor Jahrzehnten stillgelegt. So wurde das Haus bereits für den Film “Einer flog über das Kukucksnest” als Kulisse genutzt und auch Maisel entwickelte dort sein früheres Projekt “Asylum”.
Wenn Menschen ohne Angehörige in diesem Haus starben und niemand für eine ordentliche Bestattung aufkommen konnte, so wurden die Körper in einem Krematorium verbrannt, in nummerierte Kupferhülsen abgefüllt und wie eine fremdartige Munition eingelagert. Diese über 5000 Hülsen, beginnend mit der Nummer “01″, stehen dort bis heute in den Regalen eines Raumes, der von einem Arbeiter “Library of Dust” genannt wurde.
Die Kupferhülsen waren gewissermaße eine schlechte Wahl die Asche zu archivieren, denn das Kupfer begann irgendwann mit der Asche der Verstorbenen zu reagieren. Die chemischen Prozesse ließen über Jahre hinweg Kristalle unglaublicher Farbigkeit entstehen, die jeden der Behälter mit einer einzigartigen Schicht überziehen. Abhängig von der Zusammensetzung der Asche und der Qualität des Behälters entwickelten sich die Oberflächen zu luftbildartigen Strukturen. Zu weissen Gebirgen, erdfarbenden Ebenen und Wüßten, zu Ozeanen Blautönen tief wie der Abgrund und leuchtend wie die Sonne. Diese Bilder, obgleich sie nicht mehr als korodierendes Altmetall abbilden, erhalten einerseits schon durch die Schönheit ihrer Farben, aber im besonderen aufgrund ihrer Historie eine so erschreckende, emotionale Qualität, dass es schwer ist, die Wirkung in einfachen Sätzen zu beschreiben. Auf kompliziertes habe ich keine Lust, also schaut Euch das an.
Konzertbeleuchtung.
von jl am Nov.08, 2007, unter Konzerte, Kunst, Musik, Technik, foto
Egal was mancher über Weiberelectro denken mag: Rotersand ist in meinen Augen eine der, möglicherweise die stärkste Live Kapelle ihres Genres. Der Frontmann tut was er soll, kommuniziert ganz fabelhaft mit seinen Rezipienten undsieht dabei gut aus. Die Band verzichtet weitgehend auf aufgesetztes Posing und wenn die das doch machen, ist es cool. Die haben auch einen wirklich guten Live Keyboarder und Gitaristen, können sogar gut improvisieren und lassen alleine deshalb schon den Großteil der Konkurrenz alt aussehen. Doch obwohl Rotersand ein wie gewohnt gutes Set gespielt hat, am letzten Sonntag im Saint zu Oberhausen, war das gesamte eher enttäuschend. Denn so hat man im Saint erneut einen Trend in der Beleuchtung sehen können, der störend wie verbreitet ist, aber bei diesem Konzert bis zum Exzess ausgelebt wurde: Der Beleuchter verweigert die Band zu beleuchten.
Damit meine ich nun nicht, dass da wer das Licht aus gemacht hat. Nein keinesfalls. Licht war jede Menge da, aber dafür stets an der falschen Stelle. Um das zu präzisieren muss ich ein wenig über physikalische Grundlagen sprechen. Wenn es erwünscht ist, dass ein Objekt in der Dunkelheit sichtbar ist, so ist es notwendig, dass eine Lichtquelle so angebracht wird, dass jenes Objekt Licht in Richtung des Beobachters reflektiert. Was Trivial erscheint, geht offensichtlich über den Horizont mancher Konzertbeleuchter hinaus. So geht der angesprochene Trend dahin, die Personen auf der Bühne von hinten zu beleuchten. Zwar spricht nun nichts dagegen dies zu tun, solange man entweder will dass die jeweilige Person nicht, oder nicht richtig, gesehen werden soll, oder wenn die Beleuchtung von hinten nicht die einzige ist. Trifft beides nicht zu läuft was falsch. Im Saint ist das ziemlich falsch gelaufen, was aber vermutlich nicht am Saint lag, konnte man dort zum Beispiel Haujobb prächtig beleuchtet bewundern. Das Saint ist ein sehr gutes Konzertlokal.
Wie Brutal dieses Art der Beleuchtung ist kann man auf den Bildern sehen. Gun (links) ist nicht unbedingt die Heidi Klum unter den
Musikern, muss aber nicht wirklich versteckt werden. Warum also den Hinterkopf beleuchten? Noch weniger verständlich ist die grüne Arschlampe weiter unten. Das tut nicht not. Beleuchtung von vorne? Fehlanzeige. Etwas Streulicht und die Scanner. Schlimmer noch auf der linken Seite. Krischan wird mit relativer Konsequenz auf einen Scherenschnitt seiner selbst reduziert. Und das obwohl er ein Gesicht hat das man zeigen darf.
Rasc hat es noch am besten. Er darf sich das Gesicht zu Beginn der Show mit Taschenlampen selbst beleuchten. Ansonsten gibt es noch was der gedimmten Tanzflächenbeleuchtung, seitlich, wenn er weit genug vorne steht aber nicht genug davon. Nun stellt sich die Frage wie sowas zu Stande kommt. Ich habe dazu eine Theorie und versuche mich so am Beleuchterprofiling. Ich vermute, die Person die das ganze verbrochen hat, zeichnet sich im besonderen aus durch zwei Eigenschaften. Sie ist egozentrisch und leicht debil. Ich werde meine Vermutung versuchen mit dem letzten Bild, ganz unten auf dieser Seite zu belegen. Auf jenem Bild sieht man, wovon ich vermute, was der Lichtverantwortliche gesehen hat als der Aufbau fertig war und er seine Lampen testete. Als der das gesehen hat, vermute ich, wird der gedacht haben: “Meine Güte! Die Scheinwerfer sehe voll geilokrasso aus, wenn die so den Nebel beleuchten.” Weil er das alles ganz alleine gemacht hat, kommt er sich dann vor wie unser Mann im All und stellt fest dass es gut ist. Weil er nicht so helle ist wie seine Lampen, stellt der dann den Gedankengang ein, bei dem er geklärt hätte, wie das ganze mit der Band auf der Bühne aussieht. Und aufgrund seiner egozentrischen Ader kommt er auch von Grund auf gar nicht zu der Idee, dass seine fantastischen Lampen irgendetwas tun könnten was über ihren Selbstzweck des Leuchtens hinausgeht.
Rotersand ist mit diesem Problem nicht alleine. Zum Beispiel Comichrist habe ich auch mal unter ähnlich suboptimalen Bedingungen gesehen. Da wurde in der Kufa fröhlich das Publikum beleuchtet. Zu dumm, dass diese Leute dazu tendieren zur Bühne zu schauen anstatt sich gegenseitig zu beglotzen.
Daher will ich hier mit einem Appell enden: Liebe Beleuchter, beleuchtet eure Bands. Andere können das auch. Zum Beispiel hier: De/Vision. Der Mann hat einen merkwürdigen Kopf, aber wenigstens sieht man ihn. VNV-Nation beugt vor: Ronan Harris ist durch modernste Lichttechnik sogar sichtbar! Menschen bezahlen Geld um die zu sehen und für die kommen euren Lampen erst an zweiter Stelle. Beleuchtet die Band, nicht euer Ego.
So, jetzt kommen die Fotos.
von jl am Aug.31, 2007, unter Festival, Konzerte, Musik, foto
Es hat mal wieder etwas länger gedauert als geplant. Aber immerhin, hier kommt der erste große Schwung Bilder vom diesjährigen, fabelhaften, M’era Luna ins Scherbenreich. Mehr davon gibt es noch im Sonic Seducer M’era Luna Special 2007 zu sehen. Dort dann auch vom großartigen Herrn Sackmann und von der elektrisierenden Frau Hüning. Liebe Grüße an Euch und an die Elite vom Platz. Gastro bedeutet Freibier.
Wer Bilder von Tool sucht: Wir haben welche aber posten keine. Eine debile Schrankwand drohte Jana auf dem Platz mit der Zerstörung ihrer Ausrüstung wenn sie nicht aufhöre Fotos zu machen. Eine Spitzenleistung. In der Tat setzte die Band ein geländeweites Fotoverbot mit eigenen überaus unfreundlichen Sicherheits(?)-Leuten durch. Aber keine Sorge. Wer es nicht gesehen hat: Abgesehen von psychedelischen Videoanimationen lieferten Tool gepflegte Langeweile und sahen dabei ziemlich bieder aus. Der heimliche Headliner mit der doppelten Menge Zuschauer war And One. Also: Qualitätswerkzeug gibt’s bei Hornbach, nicht beim M’era Luna.
Wir haben ziemlich viele schöne Sachen gesehen. Die Ketchupeuter des letzten Jahres waren wieder da, ob das Lineup vergleichbar war, bleibt insbesondere durch Deplatzierungen wie Tool die zu grotesken Bedingungen spielen zweifelhaft. Unsere Lakaien haben wie erwähnt die Herausforderung gemeistert und einen brauchbaren Auftritt hinbekommen, Altmeister wie Jean Luc DeMeyer oder Nivek Ogre sehen noch immer nicht alt aus und eine Menge junger Musiker zeigten dass sie sich nicht hinter ihren Vorgängern verstecken müssen. Zum Beispiel die beiden eindeutig noch verflixt jungen Burschen Von Necro Facility, deren Sound so unfassbar Vancouver war, dass ich mich nur noch wunderte.
Suicide Commando, nach 20 Jahren noch immer nicht tot, brachte es hingegen zur geschmacklichen entlgeisung schlechthin: Wenn man keine Ahnung hat wie man noch irgendwo jemanden provozieren kann, eine gar nichts mehr einfällt und einem alles egal ist, zeigt man tote Auschwitz Juden auf einer großen Videoleinwand. Bei derart dümmlicher Dreistigkeit fällt mir nichts mehr ein. Einfallsreich war hingegen die junge Frau Autmumn, denn die Praxis wärend eine Live Performance permanent Tee aus zu kleinen Tassen zu trinken ist fabelhaft skurril.
Schön oder skurril oder beides war auch wieder das Festivalpublikum. Wir finden es cool mehr Cybergothics gesehen zu haben denen es nicht peinlich war wundervollen Kreaturen wie Spongebob einem Platz auf dem Gelände zu geben. Groß war auch die Freude festzustellen dass es ausgerechnet dies waren die bei der Loveparade die definitiv coolsten Outfits getragen haben. Fabelhafte Sache. Große Freude.
Die Idee mit einem Wohnmobil zu fahren hat sich als Vorteil schlechthin erwiesen. Man schläft nicht nur bequemer ohne weiter weg zu sein, man muss auch auf keinen zivilisatorischen Luxus verzichten und dazu nicht einmal irgendwas auf- oder abbauen. Wir wissen nun: Wohnmobile sind das das Mittel der Wahl um zu Reisen. Nun was bleibt zu sagen? Abgesehen davon, dass wir in Straftanz in Utrecht verpasst haben erwies sich die Entscheidung zum Luna zu fahren wegen der guten Stimmung, des guten Wetters und der netten Leute als absolut richtig.
Wir freuen uns auf das Special des Sonic Seducers und dann etwas später, gibts noch einen kleinen Nachschub an Fotos hier. Wir bedanken uns für die Strapazen und verbleiben mit einem Link zur Galerie:
Ausserirdische!
von jl am Jul.25, 2007, unter foto
Sie sind nicht ganz von einem anderen Stern, dafür aber kleine und grün. Hier sind Schnappschüsse, die Jana in diesen Tagen von frisch geschlüpften Jemen Chamäleons machte. Diese Tiere sind bereits kurz nach dem schlüpfen erstaunlich lebhaft und beginnen augenblicklich mit fast rotierenden Augen fröhlich farbwechselnd ihre Umgebung zu erkunden. Das diese wirklich merkwürdigen Geschöpfe dabei teils ein wenig Ausserirdisch wirken, stört dabei wenig. Spock hätte sie sich sicher faszinierend gefunden.
Dalek! Dalek! Dalek!
von jl am Jul.04, 2007, unter Nahrung, foto
In der Tradition von über 40 Jahren britischer Fernsehunterhaltung und Süßwarenvergewaltigung, haben wir uns heute entschlossen in die Fußstapfen der vielen vor uns zu treten und eine Dalektorte zu schaffen.
Wir entschieden uns für eine Torte des Typs Buttercreme Himbeere Marzipan und stellten unseren Dalek, der leider aufgrund seines Eigengewichtes mächtig nach hinten absackte auf einen Vierlagigen Buttercremetortensockel und verzierten letzteren mit roter Lebensmittelfarbe. Entgegen der Tradition der Biskuitrolle konstruierten wir das gesamte Gebilde in typischen Tortenschichten, was leider auch Grund für die leichte Instabilität des Daleks war.
Natürlich sprengten wir in unserer Maßlosigkeite mal wieder jeden Rahmen. 1,5kg Buttercreme treffen hier auf rund 1kg Biskuitboden, 500g Himbeerkonfitüre, 500g Marzipan und sonstige Brennwertperversionen. Insgesamt stecken in diesem Gebilde 35890kj Energie. Das entspricht der Gesamtenergie, die mein Auto auf einer Strecke von 13km umsetzt. Guten Hunger, mir ist jetzt schon schlecht.
Der Mursi Stamm
von jl am Apr.24, 2007, unter Kunst, foto
Mir fehlen die Worte. Dieses Bild habe ich über BoinBoing gefunden. Unfassbar. Was soll man da noch sagen?
Vielleicht, dass Frauen des Mursi Stammes mit der Zeit gehen und gut ausgestattet sind. Hoffentlich wird die AK47 nicht zum Sommertrend.
And One.
von jl am Jan.23, 2007, unter Konzerte, Musik, foto

Für alle die das sehen wollen: Bilder vom And One Konzert im Duisburger Pulp (2006). Einen ausführlichen Bericht und noch ein paar Bilder gibt es im aktuellen Sonic Seducer.
Die Liveperformance von And One ist beachtlich. Ohne ansatzweise langweilig zu werden spielten die Jungs 36 Stücke, das Konzert dauerte fast 3 Stunden, die Stimmung war bestens und der Sound überaus stimmig. Anderswo bekommt man nicht halb soviel fürs Geld.

